Vom Eigenheimbesitzer zum stolzen Selbstversorger dank Tesla PowerWall 2.0.

Seit eineinhalb Jahren wohnt Manfred mit seiner Frau in einem frisch modernisierten Wohnhaus. Gleich nach dem Kauf der Immobilie war dem Zimmermann klar: „Die anstehende Modernisierung muss nicht nur schön sein, sondern sich auch lohnen.“ Damit meinte er nicht nur den persönlichen Lohn für die getane Arbeit, sondern bares Geld.

„Als erstes wird das Haus bezugsfertig gemacht (Malerarbeiten, usw.), anschließend wird Strom selbst hergestellt und was dann noch übrig bleibt, das wird gespeichert!“ klare Ansätze die Manfred hatte.

Seine Vorgehensweise bis zur AUTARKIE war klar durchgeplant.

Nach der Installation einer BIPV-Terrasse (5,58kWp) im Sommer 2016, welche die marode Überdachung Richtung Garten ersetzte, beantragte er über einen KFW-Förderantrag seine Finanzierung für einen Stromspeicher. „Wer sinnvoll investiert senkt seine Haltungskosten und bekommt sogar 16% Zuschuss vom Staat, welche meine Finanzierungsdauer um 2 Jahre verkürzt!“ Die monatlichen Finanzierungskosten liegen sogar unterhalb der bisherigen Stromkosten, also vom ersten Tag an weniger Ausgaben, das überzeugt.

Jetzt für später sorgen – das macht die Natur schon immer so und speichert die übrige Energie für Zeiten in denen sie wenig hat. So will auch er Strom haben wenn er diesen braucht aber nicht direkt PV-Strom von der Sonne beziehen kann, wie zum Beispiel abends und nachts. Doch Manfred weiß, „wer clever ist, der braucht keine Beratung oder fragt sich ob es Sinn macht, sondern wann und welcher Speicher installiert wird!“

Holzkonstruktion bevor Photovoltaik als BIPV Terrasse verbaut wird

Holzkonstruktion bevor Photovoltaik als BIPV Terrasse verbaut wird

Sanierte Terrasse mit BIPV zur Stromerzeugung

Sanierte Terrasse mit BIPV zur Stromerzeugung

 

2 Comments

  1. Klaus Kexel
    %A, 25UTCTue, 25 Jul 2017 10:59:17 +0000 %e. %B %Y

    Mal ehrlich,
    wer glaubt denn, dass eine Powerwall einen Kunden Energieautark machen kann??? Das ist doch Blödsinn, denn im Winter bekommt der gute Manfred seinen Speicher ja kaum voll, und ausreichend für eine Zeitspanne von zum Beispiel zwei Wochen oder mehr (was ja hier in D keine Seltenheit im Winter ist) ist der Speicher ja bei weitem nicht. Also bitte, seid ehrlich in Euren Aussagen und erzählt den Menschen keine Märchen. Ein Gesamtautarkiegrad von ca. 65-75 % ist sicher bei entsprechendem Verhalten und Smarthome Anwendungen möglich, mehr sicher nicht, es sei denn, man hat externe Speichermöglichkeiten, die man natürlich auch bezahlen müsste.

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  2. Manfred Schöll
    %A, 01UTCFri, 01 Sep 2017 13:00:15 +0000 %e. %B %Y

    Hallo Herr Kexel,

    ich habe meine 5,58 kWp Anlage seit Oktober 2016 in Betrieb, weiß also dass in den Monaten November-Januar teilweise weniger Strom vom Dach kommt als mein Hausbedarf fordert.
    Da aber meine PV-Anlage (obwohl diese mit 17° geneigter Westausrichtung nicht ideal steht) dank der verwendeten Indachkomponenten dem Schnee kaum Angriffspunkte gibt, habe ich kaum Verschattung im Winter.
    Viele vergessen nämlich, dass die Lichtqualität im Winter (keine Pollen usw. somit sehr klare Luft) und die niedrigen Temperaturen an so manchen Tag sensationelle Erträge beschert.

    Seit dem 19.07.17 läuft mein Speicher tadellos, entlädt aufgrund meines aktuell sehr niedrigen Verbrauchs bislang über Nacht nie mehr als 20% die in 4 Stunden (also meist gegen 11:00 ist mein Speicher bereits wieder gefüllt) wieder drin sind.
    Mit meinen bisherigen 2-Personen Verbrauch komme ich aktuell 5 Tage ohne Sonne/Energie-Ertrag von der PV-Anlage aus. Diese Situation hatte ich bislang 2x im Januar und sonst noch nie.

    Seit der Speicherinbetriebnahme bewegt sich mein Autarkiegrad zwischen 91% und 96% (ohne Smart home oder sonstigem Zubehör).
    Die 100% schaffe ich nur deshalb nicht weil die durchschnittlich 500 Watt, die täglich aus dem Netz gezogen werden, immer beim Wechsel von Ladung, Entladung oder Volleinspeisung anfallen (das kann ich im Monitoring direkt beobachten).
    Wer also im Jahr 2.220 kWh Verbrauch hat und davon 182,5 kWh aus dem Netz bezieht (davon sind mehr als die Hälfte diese minimale Bezüge aufgrund interner Systemvorgänge) darf sich meiner Meinung nach schon autark nennen.
    Diesen minimalen Bezug kann ich gerade noch verkraften und werde deshalb nicht noch Investitionen tätigen, die diesen Punkt vollends aushebeln würden.

    Das waren jetzt doch einige Zahlen, gerne dürfen Sie mich aber auch mal besuchen (z.B. im Winter) dann kann ich Ihnen alles vor Ort zeigen.

    Sonnige Grüße
    Manfred Schöll

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